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Mäuse bekämpfen – wie erkennt man Mäusebefall?

Mäusebefall zeigt sich an Kratz-und Scharrgeräuschen, Fraßschäden sowie dem Auffinden von Exkrementen. Laufspuren, Nester oder tote Tiere werden ebenfalls häufig entdeckt. Sind die Anzeichen für einen Befall deutlich, gilt es, schnell die Mäuse zu bekämpfen.

Diese Schäden hinterlassen Mäuse

Mäuse übertragen Krankheitserreger durch Urin und Exkremente und verursachen Fraßschäden und Verunreinigungen an Lebensmittelvorräten. Sie fressen sich durch Dämmungen und nagen Kabel und Isolierungen an.

Mäuse bekämpfen – dem Befall vorbeugen

Zunächst müssen Schwachstellen wie Öffnungen in Mauerwerk und Verkleidung sowie undichte Fenster beseitigt werden. Löcher sollten mit Eisenwolle verstopft werden. Im Haus sind alle potenziellen Futterquellen zu entfernen, das gilt auch für Abfälle. Manche Hausmittel wie Pfefferminze oder Ultraschall haben nur kurzfristig eine abschreckende Wirkung, um Mäuse zu bekämpfen, da die Tiere sehr intelligent sind. Türen zu Hof und Garten müssen konsequent geschlossen bleiben.

Mäuse bekämpfen bei vorhandenem Befall

Um Mäuse zu bekämpfen, stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung: Lebendfalle, Schlagfalle sowie professionelle Mäusebekämpfung mit speziellem Köder und Köderboxen.

Rötelmaus – woran kann man die Rötelmaus erkennen?

Bei der Rötelmaus (Myodesglareolus) handelt es sich um eine kleinere Mäuseart. Die Kopf-Rumpf-Länge, gemessen ohne den Schwanz, beträgt zwischen 7 und 13 cm. Der Schwanz ist mit 3 bis 6 cm recht kurz. Sie wiegt höchstens 35 g. Ihre Fellfarbe ist rötlichbraun bis rötlich, wobei das Fell an der Unterseite des Körpers grau oder weißlich ist.

Vorkommen – wo kommt die Rötelmaus vor?

Die Rötelmaus kommt in ganz Europa und im nördlichen Asien vor. Hierzulande lebt sie meistens ins Laub-oder Mischwäldern, fühlt sich jedoch auch in Heckenlandschaften und Feuchtgebieten wohl. Immer häufiger zieht es diese Art in Wohngebiete.

Ernährung – was frisst die Rötelmaus?

Im Frühjahr ernährt sich die Maus von Gräsern, Kräutern und Keimlingen, im Sommer ergänzen Früchte, Samen, Pilze und Moos den Speiseplan. Ab Herbst legt sie aus Haselnüssen, Eicheln und Bucheckern ihren Wintervorrat an. Die Nager fressen auch Baumrinde,  Spinnen und Insekten.

Vermehrung und Entwicklung der Rötelmaus

Die Nester werden im Wohngebiet bevorzugt im geschützten Umfeld von Schuppen und Gartenhäusern angelegt. In der freien Natur erfolgt eine unterirdische Anlage. Die Fortpflanzung findet über den Sommer statt, kann sich bei guten Wetterbedingungen bis in den November ausdehnen. Durchschnittlich kommen pro Wurf 3 bis 4 Junge zur Welt.

Welche Probleme verursacht die Rötelmaus?

Die Rötelmaus kann gefährliche Krankheiten wie Borreliose, FSME und Leptospirose übertragen. Am häufigsten ist die Übertragung von Hantaviren, die ein die Nieren schädigendes Fieber mit Blutungen auslösen. Infektionen werden durch direkten Kontakt mit dem Tier oder den Ausscheidungen übertragen. Selbst trockener Kot ist noch infektiös und kann über die Atemluft übertragen werden.

Wie kann man einen Befall durch die Rötelmaus erkennen?

Diese Art ist allgegenwärtig und lässt sich an kugelförmigen Nestern und dem charakteristischen kurzen Schwanz erkennen. Bei Fraßbefall wechseln sich befallene und nicht befallene Stellen ab. Genagt wird hauptsächlich an Zweigen.

Vorbeugung – was tun gegen die Rötelmaus?

Gegen die Rötelmaus können Schlagfallen sowie vergiftete Rodentizidköder ausgelegt werden. Da Rodentizidköder auch gefährlich für Menschen und andere Tiere sind, dürfen sie nur von speziell geschultem Personal ausgebracht werden.

Hausmaus – woran kann man die Hausmaus erkennen? 

Die Hausmaus (Mus musculus) misst etwa 20 cm, wobei der Schwanz das längste Körperteil darstellt. Das Fell ist meist durchgehend dunkelgrau, unter dem Bauch manchmal etwas heller gefärbt. Ein ausgewachsenes Tier wiegt 20 g.

Vorkommen – wo kommt die Hausmaus vor?

Die Art stammt aus Vorderasien, ist mittlerweile jedoch weltweit verbreitet. Bevorzugte Lebensräume sind in der Nähe menschlicher Ansiedlungen sowie Feldscheunen. Innerhalb von Häusern werden Gänge in Zwischen-und Hohlräumen angelegt, vor allem in Dämmmaterialien wie Styropor. In Deutschland existieren drei Unterarten der Hausmaus.

Ernährung – was frisst die Hausmaus?

Hausmäuse sind im Prinzip Allesfresser, ernähren sich bei entsprechendem Angebot bevorzugt von Getreide und sämtlichen Getreideprodukten.

Vermehrung und Entwicklung der Hausmaus

In einem beheizten Umfeld vermehren sich Hausmäuse ganzjährig. Ein Weibchen kann bis zu 50 Jungtiere zur Welt bringen. Nach 45 Tagen sorgen diese erneut für Nachwuchs- ein unendlicher Kreislauf.

Welche Probleme verursacht die Hausmaus?

Hausmäuse befallen Lebensmittelvorräte und Lager durch Annagen und Verschmutzung. Die Tiere können eine Reihe von Infektionskrankheiten übertragen, besonders gefährlich ist die Übertragung über Urin und Kot. Eine Problematik stellt das Nagen an Leitungen und Isolierungen dar.

Wie kann man einen Befall durch die Hausmaus erkennen?

Hausmäuse sind nachtaktiv und werden häufig durch Geräusche identifiziert. Anfraß und Verunreinigung von Lebensmitteln sind ebenso ein Indiz für Befall wie Exkremente und angenagte Leitungen.

Vorbeugung – was tun gegen die Hausmaus?

Hausmäuse dringen durch nicht richtig geschlossene Türen und schlecht abgedichtete Ritzen ins Haus ein. Es empfiehlt sich, das Haus zu inspizieren. Vorbeugend können Lebendfallen aufgestellt werden. Häufig und effektiv eingesetzt werden Schlagfallen und bei starkem Befall Mäusegift in Form von Fraßköder.

Feldmaus – woran kann man die Feldmaus erkennen?

Die Feldmaus (Microtus arvalis) wirkt vom Körperbau her gedrungen, hat kurze Ohren und einen kurzen Schwanz. Sie ist zwischen 9 und 12 cm lang, der Schwanz misst etwa 3 cm. Sie wiegt zwischen 20 und 40 g. Das Fell ist in Ostdeutschland eher grau, im Western leicht gelblich.

Vorkommen – wo kommt die Feldmaus vor?

Die Feldmaus bevorzugt in ganz Europa Wiesen, Heidelandschaften und feldnahe Forstkulturen als Lebensraum.

Ernährung – was frisst die Feldmaus?

Feldmäuse ernähren sich von Gräsern und Klee. Samen und Rindenstücke werden nur im Winter verzehrt.

Vermehrung und Entwicklung der Feldmaus

Die Feldmaus legt ihr mit Halmen gepolstertes Nest etwa 50 cm unter der Erde an. Pro Jahr können mehrere Würfe mit vier bis sechs Jungen vorkommen, bei guten Lebensbedingungen sogar 13 Jungtiere. Diese sind nach 12 bis 14 Tagen selbst geschlechtsreif.

Welche Probleme verursacht die Feldmaus?

Charakteristisch ist der Fraßbefall an Pflanzen durch Feldmäuse, die oft daran zugrunde gehen. Dringen die Nager in ein Haus ein, kommt es zu Schäden, die auch durch andere Mäusearten verursacht werden.

Wie kann man einen Befall durch die Feldmaus erkennen?

Als Wühlmausart hinterlassen Feldmäuse charakteristische Wechsel zwischen Wohnlöchern, die sogenannten „Straßen“.

Vorbeugung – was tun gegen die Feldmaus?

Regelmäßige Reinigungsschnitte auf Grünflächen, das Anbringen von Sitzstangen für Greifvögel und eine tiefe Bodenbearbeitung helfen dem Befall vorzubeugen. Giftköder sollten die letzte Wahl sein.

Spitzmaus – woran kann man die Spitzmaus erkennen?

Spitzmäuse (Soricidae)  zählen nicht zu den Nagetieren, sondern sind wie Maulwurf und Igel Insektenfresser. Neben der Hausspitzmaus existieren die Feldspitzmaus, die Gartenspitzmaus und die Wasserspitzmaus. Je nach Art sind die Tiere so groß wie eine Hausmaus oder klein wie ein Hirschkäfer. Allen Arten gemeinsam ist die rüsselförmig verlängerte Schnauze.

Vorkommen – wo kommt die Spitzmaus vor?

Spitzmäuse kommen in ganz Deutschland vor, die Gartenspitzmaus allerdings nur bis zum Main. Je nach Art leben sie in feldnaher Umgebung, in Gärten und Siedlungen oder in der Nähe klarer Gewässer. Spitzmäuse sind häufige Beute von Katzen.

Ernährung – was frisst die Spitzmaus?

Spitzmäuse haben einen sehr aktiven Stoffwechsel und sind permanent auf Nahrungssuche. Sie fressen alle Arten von Insekten, Würmer, Spinnen, Aas. Die Wasserspitzmaus ernährt sich von Fröschen, Molchen und kleinen Fischen. Die Tiere halten keinen Winterschlaf.

Vermehrung und Entwicklung der Spitzmaus

In der warmen Jahreszeit kann es bis zu fünf Würfen mit 3-10 Jungen kommen. Die Säugezeit beträgt drei bis fünf Wochen.

Welche Probleme verursacht die Spitzmaus?

Siedelt die Spitzmaus im Haus, kommt es zu Fraßschäden an Lebensmitteln. Spitzmäuse sind Träger des Borna-Virus.

Wie kann man einen Befall durch die Spitzmaus  erkennen?

Die Tiere halten sich in Holz-und Reisighaufen auf, manchmal auch im Keller. Sind sie im Haus, ist der Befall an den Vorräten zu erkennen.

Vorbeugung – was tun gegen die Spitzmaus?

Außerhalb des Hauses gelten Spitzmäuse als Nützlinge. Im Haus kommt die Lebendfalle bei Befall infrage.

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