Motten

Lebensmittelmotte

Die Motte in ihrer Artenvielfalt als Schädling

Motten sind als Schädlinge in Deutschland und in vielen weiteren Gegenden und Ländern bekannt. Die meisten Menschen haben in ihrem Leben mindestens eine Sorte von Motten gesehen und häufig auch schon einmal einen Befall mit diesen Schädlingen erdulden müssen. Wichtig ist, dass Sie die Motten bestimmen können, um die richtigen Schritte bei einem Mottenbefall einzuleiten.

Motten gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen

Die Motte in ihren vielen Unterformen und Ausprägungen zählt zur Ordnung der Schmetterlinge. Dabei gibt es bei den Motten verschiedene Unterarten. Die meisten der Schädlinge sind allerdings der Familie der Echten Motte (Tineidae) zugehörig. Unterschieden wird unter anderem zwischen:

  • Dörrobstmotten
  • Speichermotten
  • Kleidermotten
  • Kornmotten
  • Mehlmotten
  • Pelzmotten
  • Eichen-Prozessionsspinner

Trotz dieser unterschiedlichen Arten ist die Motte jedoch auch in vielen Bereichen gleich. So gehört jede Motte zu den wechselwarmen Tieren und ist somit in ihrem gesamten Lebensprozess von den Außentemperaturen und der Feuchtigkeit abhängig. Nur unter optimalen Bedingungen kann sich eine Mottenplage entwickeln, bei welcher sich die Motte zu stark vermehrt und es schnell zu Problemen kommen kann.

Motten bestimmen: Darauf sollten Sie achten

Motten bestimmen ist nicht einfach, da sich die einzelnen Unterarten nur in sehr wenigen Faktoren voneinander unterscheiden. Auch wenn die Motte zu den Schmetterlingen gehört, ist die Motte an sich in der Regel eher unauffällig gefärbt und an die Umgebung sehr stark angepasst. Grundsätzlich zählen Motten allerdings zu den klassischen Vorratsschädlingen, da diese die Vorräte der Menschen als Nahrung und Lebensraum nutzt. Einzig die Kleidermotte stellt hierbei eine Ausnahme dar, da diese ein echter Materialschädling ist.

Bei der Bestimmung von Motten konzentrieren wir uns auf die am häufigsten im Haushalt zu findenden Motten. Das sind die Kleidermotten, die Pelzmotten und die Mehlmotten.

Die Kleidermotte:

Die Körperlänge der Kleidermotte liegt im Schnitt bei rund sieben Millimetern. Die Flügelspannweite der Motte rangiert zwischen 12 und 16 Millimetern. Die vorderen Flügel sind oftmals in einem hellen Ockerfarbton gehalten und ohne Flecken. Die hinteren Flügel sind gräulicher und gefranst. Die Kleidermotte befällt unter anderem alle Stoffe, welche Keratin enthalten. Dazu gehören Pelze, Wolle, aber auch Haare und Federn. Den angerichteten Schaden bemerken Sie in der Regel durch Löcher in den Kleidern oder durch ausfallende Haare bei Pelzen. Diese Schäden werden von den Raupen der Motte ausgelöst, welche sich durch die Kleidung fressen.

Die Pelzmotte:

Pelzmotten ähneln der Kleidermotte stark. Sie lassen sich vor allem aufgrund der leuchtenden hinteren Flügel identifizieren. Zudem ist die Flügelspannweite ein klein wenig geringer. Die Pelzmotte befällt sowohl Pelze, als auch Wollprodukte, aber auch Tier- und Fisch-Präparate oder Milchpulver. Die Pelzmotte gehört sowohl zu den Vorrats- als auch zu den Materialschädlingen.

Die Mehlmotte:

Mehlmotten (Ephestia kuehniella)  sind die wohl bekanntesten Motten und als Schädlinge ein Problem. Sie haben eine Körpergröße von rund 14 Millimetern und eine Spannweite von bis zu 25 Millimetern. Blau oder rötlich gemustert und somit sehr einfach zu erkennen, wird die Mehlmotte von den meisten Menschen einfach erkannt.

Wie lange leben Motten überhaupt?

Auch die Lebensdauer der Motten hängt stark von der Unterart und dem Befall ab. Betrachten wir die einzelnen Unterarten dabei einmal genauer:

Die Kleidermotte lebt in der Regel zwischen 20 und 30 Tagen. In dieser Zeit legt die Motte zwischen 100 und 200 Eier ab, welche innerhalb von 60 bis 80 Tagen unter Optimalbedingungen für die Entwicklung benötigen. Sind die Bedingungen schlechter, kann die Entwicklung auch 180 bis 200 Tage in Anspruch nehmen. Pro Jahr sind somit bis zu vier Generationen der Kleidermotte möglich.

Die Pelzmotte lebt in der Regel ebenfalls zwischen 20 und 30 Tage. Allerdings benötigen die Entwicklung der Eier bis zur erwachsenen Motte nur rund sechs bis acht Wochen in Anspruch. Dies gilt nur für Optimalbedingungen. Sind diese nicht optimal, kann der Zeitraum auch bis zu 18 Monate betragen. Aus diesem Grund werden pro Jahr in der Regel nur zwei Generationen der Pelzmotte reif.

Die Mehlmotte lebt ebenfalls nicht allzu lange. Allerdings legt das Weibchen zwischen 50 und 600 Eier ab, welche sich bei normalen Bedingungen innerhalb von rund 3 Monaten vollständig entwickeln. Bei optimalen Bedingungen und ausreichend Nahrung kann die Entwicklung auch nur sechs Wochen in Anspruch nehmen. Die Mehlmotten befallen unter anderem Lebensmittel wie Reis, Mehl, Backwaren, Haferflocken und viele weitere mehr. Sie erkennen den Befall am Gespinst der Raupen, welches sich deutlich bemerkbar macht.

Motten bekämpfen: Nicht immer sind Hausmittel geeignet

Der Befall mit Motten ist immer ein Problem. Denn die Schädlinge sind nicht nur äußerst hartnäckig, sondern können sich aufgrund ihrer geringen Größe auch hervorragend verstecken. Zunächst einmal sollten Sie die Motten bestimmen. Dies kann durchaus einfach sein, da sich die einzelnen Motten unterschiedliche Lebensmittel aussuchen. Unser Tipp: Bei den Motten im Kleiderschrank müssen Sie nach Möglichkeit nicht nur die Kleidung auswaschen, sondern auch den gesamten Schrank mit Essigwasser reinigen.

Sind jedoch Mehlmotten vorhanden, bleibt häufig nichts anderes übrig, als die befallenen Vorräte zu entsorgen und auch hier den Schrank und alle Gefäße mit heißem Essigwasser zu reinigen.

Starker Mottenbefall durch den Experten bekämpfen lassen

Ist der Befall mit den Motten besonders stark oder sehr ausgeprägt, kann auch der Einsatz von Experten helfen um den Befall zu bekämpfen. Diese können nicht nur besonders gut die Motten bestimmen, sondern diese auch zielgerichtet bekämpfen. Somit können Sie die Motten schneller und vor allem dauerhaft loswerden und Tipps geben, wie sie Mottenbefall vorbeugen.

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