Wespen

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Was sind Wespen?

Wenn umgangssprachlich von Wespen die Rede ist, sind in der Regel Insekten aus der Familie der sogenannten Faltenwespen gemeint. Hierzu zählen die Deutsche Wespe (lat. Vespula germanica) und die Gemeine Wespe (lat. Vespula vulgaris) als zwei der häufigsten Arten, die in Mitteleuropa begegnen. Beide gehören zu den Echten Wespen. Nahe verwandt sind die Feldwespen, von denen sechs Arten in Mitteleuropa heimisch sind. Wegen ihres Nestbaus und Staatenwesens fasst man all diese Hautflügler auch unter der Bezeichnung Soziale Faltenwespen zusammen. – Trotz des abweichenden Namens sind Hornissen ebenfalls Wespen.

Wie erkennt und unterscheidet man Wespen?

Wespen besitzen einen relativ schlanken Leib mit auffallend gelb-schwarz gestreifter Zeichnung und haben lange Fühler. Viel mehr ist für den Nichtfachmann gerade bei Tieren im Flug selten zu erkennen. Der Farbencode signalisiert möglichen Fressfeinden unmissverständlich Giftigkeit. Harmlose Schwebfliegen ahmen dieses Warnsignal nach und können deshalb mit Wespen verwechselt werden. Im Gegensatz dazu lassen sich in der freien Natur Bienen von Wespen recht gut unterscheiden, da Bienen abgesehen von ihrem fülligeren und vergleichsweise stark behaarten Leib in Wirklichkeit deutlich bräunlicher sind und keineswegs so gelb, wie etwa durch die bildliche Darstellung der Biene Maja verbreitet fälschlich nahegelegt wird.

Näher unterscheiden kann man Echte Wespen ihrer Kopfform nach als Langkopf- oder Kurzkopfwespen und durch Einzelheiten ihrer Zeichnung. Die Deutsche Wespe wie die Gemeine Wespe haben einen kurzen Kopf, wobei der Stirnschild der Deutschen Wespe in der Regel bis zu drei unregelmäßige Punkte und derjenige der Gemeinen Wespe einen breiten, nach unten hin verdickten Strich aufweist. Bei der Feldwespe wiederum hängen beim Flug die langen Beine sehr weit herunter, und ihre Taille ist anders geformt. – Die einzelnen Wespenarten kennen außerdem verschiedene Jahresausflugzeiten. Trifft man im Herbst und bis in den November hinein noch auf Wespen, handelt es sich üblicherweise um Exemplare der Deutschen oder der Gemeinen Wespe.

Wie leben Wespen?

Wespen bilden einjährige Staaten, wobei an einem geschützten Ort die begatteten Weibchen in einer Starre überwintern. Im Frühjahr werden jeweils neue Staaten begründet, die während des Sommers auf- und ausgebaut werden und spätestens mit den ersten Frösten wieder zu Grunde gehen. Ein Staat besteht meist aus einer, manchmal aus mehreren Königinnen sowie den Arbeiterinnen, die für den Nestbau, die Reinigung, die Nahrungsbeschaffung, die Larvenfütterung und die Versorgung jeder Königin sorgen. Später im Jahr kommen die männlichen Drohnen hinzu, die sich zur Vermeidung von Inzuchtschäden außerhalb des eigenen Volkes mit fremden Weibchen paaren und dann sterben.

Während ihrer Entwicklung ernähren sich die Larven vorwiegend von vorgekauten Spinnen und Insekten. Der größte Teil an tierischer Beute wird auf diese Weise von den Arbeiterinnen verfüttert. Die Hauptnahrung der ausgewachsenen Tiere besteht dagegen aus Blütennektar, süßen Obst- und Baumsäften, Fruchtfleisch sowie Honigtau von Blattläusen. – Faltenwespen bauen Nester aus papierartigem Material, das durch ein chitinhaltiges Sekret stabilisiert wird, in jeweils artspezifischer Form. Alte Nester werden nicht wieder besiedelt.

Was macht die Wespe zur Gefahr und zum Schädling?

Wespen besitzen einen Giftstachel, den sie sowohl zur Jagd als auch zur Verteidigung einsetzen. Sie können damit mehrfach zustechen, wobei der Giftgehalt pro Stich aufgrund des begrenzten Vorrats vergleichsweise eher gering ausfällt. Einzelne Wespenstiche sind für den Menschen zunächst schmerzhaft; Vorsicht gebieten vor allem Stiche im Mund- und Rachenraum, die durch Schwellung oder Lähmung die Atmung gefährden. Bei Allergikern droht ein sogenannter anaphylaktischer Schock, eine schwere körperliche Abwehrreaktion, die im schlimmsten Fall zum Atem- und Kreislaufstillstand führt. In Deutschland verursachen Wespenstiche durchschnittlich 20 bis 30 Todesfälle pro Jahr.

Nicht alle Wespen sind von Grund auf aggressiv. Lästig und konfliktträchtig, auch durch das zielgerichtete Anfliegen von süßen Speisen und Getränken, sind vor allem die Deutsche und die Gemeine Wespe. Im Gegensatz dazu verhalten sich Feldwespen in der Regel sehr friedfertig. Grundsätzlich kritisch wird es jedoch in der Nähe von Nestern, wenn der Mensch durch seine Anwesenheit oder sein Verhalten die kollektive Nestverteidigung auslöst. Auch wenn Einzelstiche meist nicht bedenklich sind, stellt der Großangriff eines ganzen Insektenschwarms eine beträchtliche Bedrohung und Gefahr dar.

Wie bekämpft man die Wespengefahr?

Bei Einzeltieren sollte man sich nicht in deren Flugbahn stellen und darauf verzichten, mit heftigen Bewegungen die Wespen zu vertreiben. Treten größere Probleme mit Wespen auf, ist davon auszugehen, dass sich die Tiere in der Nähe ein Nest gebaut haben. Rollladenkästen, dunkle Dachböden, Balkonüberdachungen, Dachrinnen und Hohlräume im Mauerwerk sind ebenso einladend wie naturnahe Standorte in Bäumen, im Garten und an geeigneten Stellen im Erdreich und an Böschungen. Kolonien der Deutschen und der Gemeinen Wespe umfassen bisweilen mehrere Tausend Individuen. Dann ist zu überlegen, das Wespennest zu entfernen.

Das Bundesnaturschutzgesetz verbietet, Lebensstätten wild lebender Tiere und Pflanzen ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu zerstören (§ 39 Abs. 1 Nr. 3). Ein vernünftiger Grund im Sinne dieser Vorschrift liegt beispielsweise vor, wenn durch den Nestbau der Wespen Gefahren für die Gesundheit zu befürchten oder Schäden an der Gebäudesubstanz zu erwarten sind. Dies muss fachkundig festgestellt werden. Nach behördlicher Genehmigung kann ein professionelles Schädlingsbekämpfungsunternehmen anschließend das Wespennest beseitigen oder umsiedeln. Die Kosten hierfür betragen im Normalfall derzeit etwa 75 bis 150 EUR.

Weitere Infos zur Entfernung und Bekämpfung von Wespen  

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